Anschluss-Check: Reicht mein Stromanschluss?
Anschlussart und Sicherung angeben, Kochfeld wählen: Sie sehen, ob der Anschlusswert rechnerisch passt und welche Kochfelder in Frage kommen.
Eine neue Leitung, ein Festanschluss oder jede Änderung der Anlage hinter der Hausanschlusssicherung ist laut NAV § 13 Abs. 2 Sache des Netzbetreibers oder eines in ein Installateurverzeichnis eingetragenen Installationsunternehmens.
So funktioniert das Werkzeug
Ein Induktionskochfeld braucht viel Leistung: Viele Modelle nennen in ihrer Einbauanleitung einen Anschlusswert von 7.000 Watt und mehr. Wie viel Ihr Anschluss hergibt, hängt davon ab, wie viele Außenleiter (Phasen) belegt sind und wie hoch die Sicherung ist.
Der Anschluss-Check rechnet: Zahl der belegten Außenleiter mal 230 Volt mal Nennstrom der Sicherung. Er vergleicht das Ergebnis mit dem Anschlusswert, den der Hersteller nennt, und mit der Leistungsbegrenzung, die manche Kochfelder laut Einbauanleitung erlauben. Die Rechnung ist eine Orientierung, keine Freigabe.
Welche Phasenbelegung ein Kochfeld erlaubt, steht in seiner Einbauanleitung, und den Anschluss selbst führt ein eingetragenes Installationsunternehmen aus. Arbeitsschritte am Stromnetz finden Sie hier deshalb nicht.
Grundlage der Rechnung
„Die Spannung beträgt am Ende des Netzanschlusses bei Drehstrom etwa 400 oder 230 Volt und bei Wechselstrom etwa 230 Volt.“
Quelle: Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) § 7, abgerufen am 06.10.2026.
„Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden“
Quelle: Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) § 13, abgerufen am 06.10.2026.
Anschlusswert, Phasen und Leistungsbegrenzung der Kochfelder stammen aus den Einbauanleitungen und Datenblättern der Hersteller; die Quelle steht bei jedem Modell.